<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>Ökumenische Reise nach Israel und zum Sinai </title>
    <link>http://predigten.de/blog/</link>
    <description>Tagebuch einer Ökumenischen Reise nach Israel und zum Sinai </description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.4.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Mon, 21 Sep 2009 08:58:00 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://predigten.de/blog/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: Ökumenische Reise nach Israel und zum Sinai  - Tagebuch einer Ökumenischen Reise nach Israel und zum Sinai </title>
        <link>http://predigten.de/blog/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Bildergalerie</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/38-Bildergalerie.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/38-Bildergalerie.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=38</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=38</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Anja Steinkopf (Redaktion))</author>
    <content:encoded>
    Jetzt gibt es auch eine Bildergalerie zu der Reise&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.predigten.de/blog/index.php?/pages/gallery.html&quot;&gt;zur Galerie&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Sep 2009 10:58:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/38-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Resümee</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/32-Resuemee.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/32-Resuemee.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=32</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=32</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Teilnehmer 2)</author>
    <content:encoded>
    Ja, wir sind gut in Berlin-Schönefeld gelandet, Gott sei es gedankt. Flug, Bus- und Bahnfahrt, Besichtigungen und Begegnungen verliefen reibungslos, dank hervorragender Reisebegleitung und entsprechender Vorbereitung. Für viele von uns wird es noch eine Zeit lang dauern, Eindrücke zu verarbeiten, Erkenntnisse einzuordnen, politisches und geistliches Wachstum festzustellen. Neben persönlichen Freundschaften, die neu gewonnen oder gefestigt wurden, ist es insbesondere auch die Gemeinschaft Gleichgesinnter, die einen besonderen Erfahrungsschatz bereithält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorzüge unserer Reise bestanden darin, dass Kultur, Religiosität, Erlebnis mit Freundschaft und vielleicht sogar auch spirituellen Erfahrungen verbunden wurden. Wir haben uns gewissermaßen  „auf den Weg gemacht“ und haben die „Weltkirche“ kennengelernt. Die unterschiedliche Ausrichtung der Kulturen anderer Völker bereichert uns selbst. In Jerusalem/Israel findet das Leben schlechthin statt. Wer etwas über die Wurzeln aller wichtigen Bereiche erfahren möchte, dem sei eine solche Erfahrung ans Herz gelegt.&lt;br /&gt;
So sind wir derartig beeindruckt und wünschen uns und allen Lesern dieses Blogs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BaSchanah haBaah b&#039;Jeruschalajim!&lt;br /&gt;
Nächstes Jahr in Jerusalem!&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Sep 2009 17:50:12 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/32-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Reiseverlauf: 11. Tag</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/26-Reiseverlauf-11.-Tag.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/26-Reiseverlauf-11.-Tag.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=26</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=26</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Anja Steinkopf (Redaktion))</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot; face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Transfer zum Flughafen &lt;strong&gt;Tel Aviv&lt;/strong&gt;, Verabschiedung und Rückflug nach Deutschland.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Sep 2009 07:00:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/26-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Das Ende naht</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/31-Das-Ende-naht.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/31-Das-Ende-naht.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=31</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=31</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Teilnehmer 2)</author>
    <content:encoded>
    FREIER VORMITTAG&lt;br /&gt;
Am letzten Vormittag bummelten wir in Kleingruppen noch einmal durch die Altstadt von Jerusalem; wir sind die 14 Stationen der Via Dolorosa entlanggegangen und haben uns anschließend das arabische Viertel angeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Gruppen hatte die Möglichkeit, auf dem Ölberg eine Beerdigung orthodoxer Juden in ihren besonderen Gewändern, mit ihren Hüten und Locken teilweise mit zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:100 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;168&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/Juedisch-OrthodoxeBeerdigungOelberg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der rituellen Waschung wird ja der Leichnam eines Juden in eine ganz einfache, ungehobelte Holzkiste gelegt. &quot;Vor Gott sind alle gleich, jeder Mensch ist aus Staub und wird wieder zu Staub, ein schlichter Holzsarg genügt, mehr braucht er auf seinem allerletzten Weg nicht&quot; (Paul Spiegel). In Israel begnügt man sich in den meisten Todesfällen gar mit einem großen Tuch, in das der Tote gehüllt und mit ihm in die Erde herabgelassen wird. Da das Land Israel als heilig gilt, sieht man auch die Erde dieses Landes als heilig, das heißt zu Gott gehörig, an. Eine Feuerbestattung ist für die Juden verboten. Man denkt bei den Juden nicht nur an eine Auferstehung der Seele, sondern auch des Leibes, der so weit wie möglich für diesen endzeitlichen Auferstehungsakt intakt bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:109 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/OrthodoxeJudenaufdemWegzurBeerdigung.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerplanmäßig besuchten wir dann nach dem Mittagessen die Universitätsklinik im westlichen Außenbezirk von Jerusalem, um die weltberühmten Chagall-Fenster zu bewundern. Die zwölf Fenster wurden von Marc Chagall für die Synagoge des Hadassah Klinikums in Jerusalem gestaltet, die am 6. Februar 1962 eingeweiht wurde. Diese Fenster symbolisieren die zwölf Söhne Jakobs, welche die zwölf Stämme Israels bildeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Böden und die Innenwände der Synagoge sind aus Jerusalemer Stein, und die Synagoge wird erleuchtet von Lüstern und dem Sonnenlicht, das durch die Fenster einströmt. (Selten hat ein Künstler es so vermocht wie Marc Chagall, die Sonne durch die Brechung von Glas zum frabigen Leuchten zu bringen. Dieses Leuchten muss man an Ort und Stelle sehen, man kann es durch keine noch so gelungene Aufnahme gleichsam einfangen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ebene der Synagoge, von der aus die Gebete geleitet werden, ist tiefer gelegen als die Ebene mit den Bänken für die anwesenden Gottesdienstbesucher. Damit soll sinnenfältig das zum Ausdruck kommen, was in den ersten Worten des 130. Psalms so lautet: &quot;Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir!&quot; (Psalm 130,1).&lt;br /&gt;
(Ist nicht das Gebet aus der Tiefe das einzige, das dem erhabenen und barmherzigen Gott angemessen ist?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor Weber verlas in einer dem Besuch der Chagall- Fenster vorangehenden Andacht die Segens- und Gerichtsworte des sterbenden Erzvaters Jakob an seine zwölf Söhne (1. Mose 49, 1-28). P.Weber stellte die Verheißungen an die Söhne Juda und Josef als die auch für uns Christen wichtigsten heraus.  Die Verheißung für JUDA spricht von einem aus diesem Stamm kommenden heldenhaften König, dem &quot;die Völker anhangen&quot; werden (1.Mose 49,10). In diesem endzeitlichen Herrscher kann man Jesus als den messianischen König entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In JOSEF haben viele der Kirchenväter der ersten Christenheit Jesus Christus prophetisch vorgebildet entdeckt, in seiner Erniedrigung und Erhöhung, in seiner Verlassenheit von seinen Brüdern und schließlichen Versöhnung mit ihnen, in seinem Ausgeliefertsein in die Sphäre des Todes und seiner Befreiung davon, schließlich in seiner Erhebung zum Vizekönig an der Seite des Pharao, vergleichbar der Erhebung Jesu zur Mitregentschaft mit dem Vater nach seiner Himmelfahrt (&quot;sitzend zur Rechten Gottes...&quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt den Stamm Joseph (gold-gelb), dessen Segen lautet &amp;quot;Joseph wird wachsen wie ein Baum an der Quelle, das die Zweige emporsteigen über die Mauern&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:28 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;304&quot; height=&quot;400&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/Chagall.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss des Tages ging es in das an der Autobahn Tel Aviv-Jerusalem oberhalb von Latroun gelegene Dorf Les Shalon; es wurde von jüdischen und arabischen Staatsbürgern Israels gemeinsam aufgebaut. Sie zeigen in dem Gemeinschaftskibbuz &quot;Neve Shalom&quot;, dass Juden und Palästinenser in guter Nachbarschaft friedlich zusammen leben können. Sie setzen sich miteinander für Gleichberechtigung und Verständigung zwischen beiden Völkern ein.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:139 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;168&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/NeveShalom.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des Tages dankte die Gruppe Dr. Weber für seinen tollen Einsatz, insbesondere für theologische Interpretationen des Verhältnisses zwischen Juden und Christen, die punktuellen Gottesdienste an den Stätten unserer christlichen Vergangenheit, sowie seinen persönlichen Einsatz bei der Betreuung von Teilnehmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hoffen, dass er sich über das gemeinsame Geschenk, nämlich eine grüne Stola mit dem Jerusalem-Kreuz, gefreut hat.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:55 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;293&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/Abschiedsabend_Dr._Weber.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über unsere Rückreise informieren wir morgen, ergänzt um ein Fazit des Israel-Besuches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Sep 2009 19:57:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/31-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Reiseverlauf: 10. Tag</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/24-Reiseverlauf-10.-Tag.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/24-Reiseverlauf-10.-Tag.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=24</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=24</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Anja Steinkopf (Redaktion))</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot; face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jerusalem&lt;/strong&gt;. Am Vormittag Frei verfügbare Zeit für eigene Unternehmungen. Fahrt zur Friedensoase &lt;strong&gt;Neve Shalom&lt;/strong&gt; (Wahat el-Salam), wo ein friedvolles Zusammenleben zwischen Juden, Moslems und Christen praktiziert wird. Zusammentreffen und Gespräch mit den Bewohnern, etwa mit palästinensischen Christen. Übernachtung im Kibbuzgästehaus Neve Shalom.&lt;/font&gt; &lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Sep 2009 09:44:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/24-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Ölberg, Bethlehem,  Gemeinschaftsschule Talitha Kumi</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/30-OElberg,-Bethlehem,-Gemeinschaftsschule-Talitha-Kumi.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/30-OElberg,-Bethlehem,-Gemeinschaftsschule-Talitha-Kumi.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=30</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=30</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Teilnehmer 2)</author>
    <content:encoded>
    Wir stehen vor dem vorletzten Tag unserer Rundreise durch Israel und Palästina. Das Programm ist gewaltig: Die Fahrt wird uns zum ÖLBERG und anschließend nach Bethlehem führen. Wir werden also die wichigsten Heiligtümer der Christenheit besuchen.... neben der Grabeskirche.&lt;br /&gt;
- &lt;!-- s9ymdb:96 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/GruppevorAltstadtJerusalems.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bus setzt uns zunächst vor dern PATER-NOSTER-KIRCHE (Vaterunser-Kirche) ab. &lt;br /&gt;
Sie befindet sich auf dem Ölberg an der Stelle, an der Jesus Christus seine Jünger das Vaterunser-Gebet gelehrt haben soll und verschafft uns bereits zum Anfang einen herrlichen Ausblick auf die Altstadt Jerusalems. An den Wänden der Vorhalle und des Kreuzganges sind Majolikaplatten mit dem Text des Vaterunsers in über 80 Sprachen angebracht; den deutschen Text findet man im südlichen Kreuzgang....&lt;br /&gt;
Überraschend für uns: auch plattdeutsch&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:133 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/VaterunserinPlattdeutsch.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
und in einer Version für Helgoland kann das Vaterunser gebetet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen die Jericho-Straße zur DOMINUS- FLEVIT-Kirche, d. h. „Der Herr weinte“. Hier vergoss Jesus Tränen, weil er die Zerstörung der Stadt vorhersah (Luks 19, 41-44). Bereits im 5. Jahrhundert stand hier eine Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:76 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/BlickaufJerusalemvonDominusFlevit.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts lassen wir dann die prunkvolle, russische Kapelle St. Maria Magdalena liegen (ohne Besichtigung), um zum GARTEN GETHSEMANE zu kommen, wo Jesus von Judas verraten wurde. Wir betreten ein ehrwürdiges Stück Land, in dem unser Herr Jesus auf seinem Leidensweg darum gerungen hat, den Willen des Vaters hinsichtlich seines Geschicks deutlich zu erkennen und auch zu befolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die acht uralten Olivenbäume, die hier stehen, gelten als direkte Nachkömmlinge der Bäume, die zur Zeit Jesu hier standen. (Olivenbäume können zweitausend bis dreitausend Jahre alt werden. Da aber die Römer zur Zeit der Belagerung Jerusalems im Jahre 70 n.Chr. alle Bäume in der Umgebung Jerusalems abgeholzt haben, könnten die jetzigen Olvenbäume aus den Wurzeln der Bäume neu ausgeschlagen haben, die zur Zeit Jesu da standen.)&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:86 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/G.GethsemanemitOlivenbaeumen.jpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Matthäus 26,36-46 hat Jesus von Nazareth an dieser Stelle im Bewusstsein des Bevorstehenden gebetet, bevor er von Judas Ischariot verraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angrenzend an den Garten Gethsemane wurde unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg zwischen 1919 bis 1924 mit Geldern aus zahlreichen Ländern eine Kirche erbaut.&lt;br /&gt;
Daher rührt auch der Name KIRCHE DER NATIONEN. Das Wappen jedes der beteiligten Länder ist in einer eigenen Sektion an der Decke der Kirche zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:18 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/Kirche_der_Nationen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter auf der Jericho Straße gelangen wir zum MARIENGRAB und zur Verratsgrotte. Die griechisch-orthodoxe Kirche am Mariengrab wurde zuerst im 5. Jahrhundert über einer Grabstätte errichtet, die als das Grab von Maria, der Mutter Jesu gilt, in dem sie einige Tage bis zu ihrer Himmelfahrt gelegen habe soll. &lt;br /&gt;
(Wenn aber Maria, wie es gut bezeugt ist, nach Jesu Tod und Auferstehung mit dem Jünger Johannes in Ephesus gelebt haben sollte, ist es dann wahrscheinlich, dass sie von Kleinasien zur Beerdigung nach Jerusalem überführt wurde? Wie dem auch sei, an diesem Ort wird seits Alters der Maria gedacht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem werden dort die Gräber ihrer Eltern Joachim und Anna und ihres Mannes Josef gezeigt. Neben dieser Kirche befindet sich die Verrats-Grotte der Katholiken, in der die Festnahme Jesu geschehen sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bus und zu Fuß ging es den  Palmsonntagsweg hinunter, der durchs KIDRON-TAL bis zum Löwentor führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des dem Ölberg gegenüberliegenden Berges jenseits der Stadtmauer des alten Jerusalem wird seit alter Zeit als FRIEDHOF genutzt. So gibt es aber auch einen christlichen Teil, einen katholischen Friedhof, auf dem  Oskar SCHINDLER beigesetzt ist, der 1200 Juden gerettet hat. Sein Grab  haben wir ebenfalls besucht.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:134 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/TeilnehmeramGrabOskarSchindlers.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach fuhren wir über die Grenze nach BETHLEHEM, das ja bekanntlich unter palästinensischer Verwaltung steht. Wir wurden angesichts der meterhohen Grenzmauer mit der politischen Realität konfrontiert. Eine Abwehr terroristischer Anschläge ist sicher berechtigt. Kann aber eine Mauer Frieden bringen, wenn letztlich nur wechselseitiges Verständnis, Kompromissbereitschaft und Bereitschaft zur Versöhnung langfristig zum Frieden führen können? Warum haben Palästinenser deutlich längere Wartezeiten an dieser Grenze als Juden? Warum wird durch ein unverständliches Mauersystem die Kommunikation von palästinensischen Familien, die gar nicht weit voneinander wohnen, unendlich erschwert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In glühender Mittagshitze kamen wir in der Geburtsstadt Jesu an. &lt;br /&gt;
Man erreicht die Geburtskirche&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:39 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;264&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/Geburtskirche.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
über Stufengänge von der Nord- und Südseite sowie die Geburtshöhle, die sich in einem rechteckigen, nachträglich erweiterten und ausgebauten Raum befindet. Die Stelle, an der Jesu geboren sein soll, ist heute durch einen silbernen Stern markiert. Dieser Stern hat vierzehn Ecken, gemäß den je vierzehn Generationen von Abraham bis David, von David bis zur babylonischen Gefangenschaft sowie von der babylonischen Gefangenschaft bis Jesus Christus (Mt 1,1-17).&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:124 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/SterninGeburtskircheBethlehem.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originell ist die verkleinerte, 1,20 m hohe Pforte zur Geburtskirche, die man nur in gebückter Haltung betreten kann. Sie wird daher auch &quot;Demutspforte&quot; genannt. Damit sich auch unsere Reisegruppe auf den Weg der Demut begibt bzw. auf ihm fortschreitet, haben wir neben der Demutspforte ein Gruppenfoto machen lassen. Zugleich haben wir fasziniert beobachtet, wie Pilgerinnen, offenbar einer nichtprotestantischen Glaubenstradition zugehörig, die Kirche an diesem Eingang hingebungsvoll küssten.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:97 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/GruppevorGeburtskircheBethlehem.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:110 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/PilgerinnenkuessenGeburtskirchejpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GEBURTSKIRCHE ist auch in vielfältiger Weise geschichtlich interessant.&lt;br /&gt;
Bereits zur Zeit des Origenes (248 n. Chr.) ist Bethlehem wahrscheinlich zu einem Wallfahrtsort geworden, an dem eine Höhle, in der Jesus geboren sei, und eine Krippe, in die er gelegt worden sei, gezeigt wurde. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausragend ist, dass Kirchenvater Hieronymus von 386 bis zu seinem Tod 420 in Bethlehem lebte, wo er nicht nur die Vulgata, die lateinische Übersetzung der Bibel, schuf, sondern auch mit der aus dem Patriziertum stammenden Paula – die seine finanzielle FÖRDERIN war - mehrere Klöster, Pilgerherbergen und eine Schule gründete. Er wurde in der Grotte bestattet, aber später nach Italien überführt.&lt;br /&gt;
In der katholischen Kirche St. Katharinen (verbunden mit der Geburtskirche) sangen wir – zusammen mit  Pilgern aus Sachsen-Anhalt– das Weihnachtslied „Oh du fröhliche...“&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:152 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/WeihnachtsikoneGeburtskirche.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wir wurden daran erinnert, dass alle Feste der Christenheit, also auch Weihnachten, jeden Tag gültig sind, dass wir sie nur deshalb an verschiedenen Tagen feiern, weil man nicht zu einem einzigen Zeitpunkt die Fülle aller biblischen Heilsereignisse gleichzeitig ausführlich bedenken und begehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich machten wir einen Abstecher zu dem 3 km südöstlich von Bethlehem gelegenen Dorf Beith Sahur. Hier, so meint man, sei das HIRTENFELD gewesen, auf dem die Engel den verachteten Hirten als ersten die Weihnachtsbotschaft verkündigten. Hier hörten wir neu die Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:151 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/VerkuendigungandieHirten.jpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass wir an allen geschilderten Stellen Bibellesungen und ortsbezogene Lieder (Lieder für Weihnachten, Passion, Ostern und Pfingsten) gesungen haben. &lt;br /&gt;
In der Engelskapelle des italienischen Architekten Barluzzi (1953/1954) sangen wir, direkt von Bethlehem kommend, das schöne, aus England stammende Weihnachtslied &quot;O Bethlehem, du kleine Stadt&quot;, EG 55.&lt;br /&gt;
Die lieblichen Gemälde in dieser Kirche sprechen alle Kleinen und diejenigen Großen an, die sich noch ein kindliches Herz bewahrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß besuchten wir die TALITHA-KUMI-Schule in Bethlehem.&lt;br /&gt;
Der Name der Schule geht zurück auf ein Wort Jesu, das er zu einem gestorbenen Mädchen sprach: „Mädchen,  steh auf“ (Markus 5,41). Wir wurden- bei Kaffee und Kuchen – zu einer lebhaften Vortrags- und Diskussionsrunde eingeladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verwaltungsleiter der Schule Maurice erklärte uns, dass  die Schule  Schülerinnen und Schüler so vorbereiten will, dass sie guten Mutes, selbstbewusst und zuversichtlich in das Leben hinausgehen können. Sie sollen neben dem akademischen Wissen aber auch in der Lage sein, die in der Schule praktizierten Werte im späteren Leben zu vertreten, sich in einer schwierigen Welt zurechtzufinden und sich immer als Teil einer Gemeinschaft zu verstehen. Uns wurde die Schulform und die praktische Anwendung erklärt: Im integrierten Kindergarten werden 120 Kinder in vier Gruppen betreut. Die vier Hauptlehrer werden von sieben Hilfskräften unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler kommen aus den verschiedensten sozialen Gruppen. Das Verhältnis Jungen zu Mädchen ist in etwa ausgeglichen. Etwa 30% der Schüler sind Moslems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Talitha Kumi werden  durch 52 Lehrer ungefähr 850 Schüler vom Kindergarten bis zur zwölften Klasse  nach dem palästinensischen Lehrplan unterrichtet. &lt;!-- s9ymdb:85 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/FriedensgemaeldeinTalithaKumi.jpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der zwölften Klasse können die Schüler das Tauwjihi (palästinensisches Abitur) machen, womit sie sich für das Studium an der Universität qualifizieren. Das Studium im College baut auf den berufsbildenden Zweig der Schule (Klassen 11 und 12) auf, d. h. es bietet bereits in dieser Stufe Unterricht in beruflichen Fächern an. Als Wahlfächer werden Religion, Sport, Musik und Kunst angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Talitha Kumi widmet sich besonders den Aufgabenfeldern Wirtschaft (insbesonders Tourismus) und Verwaltung. Hier sind die Berufschancen für die jungen Palästinenser gut. Talitha Kumi leistet einen Beitrag zum Frieden, indem die Einrichtung den Jugendlichen dabei hilft, denselben komplexen Sachverhalt sowohl aus palästinensicher wie auch jüdischer Sicht zu sehen und so befähigt zu werden, lagerübergreifend zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 12 Sep 2009 21:14:25 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/30-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Reiseverlauf: 9.Tag</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/25-Reiseverlauf-9.Tag.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/25-Reiseverlauf-9.Tag.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=25</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=25</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Anja Steinkopf (Redaktion))</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot; face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jerusalem&lt;/strong&gt;. Auffahrt zum &lt;strong&gt;Ölberg &lt;/strong&gt;mit Panorama der Heiligen Stadt im Morgenlicht; zu Fuß zu den Ölbergkirchen „&lt;strong&gt;Pater-noster&lt;/strong&gt;“ und „&lt;strong&gt;Dominus flevit&lt;/strong&gt;“, und weiter hinab auf dem Palmsonntagsweg zum &lt;strong&gt;Garten Gethsemane&lt;/strong&gt; mit den uralten Olivenbäumen, der &lt;strong&gt;Kirche aller Nationen&lt;/strong&gt;, zum &lt;strong&gt;Mariengrab &lt;/strong&gt;und zur &lt;strong&gt;Verratsgrotte&lt;/strong&gt;. Fahrt vorbei an den &lt;strong&gt;Hirtenfeldern &lt;/strong&gt;nach &lt;strong&gt;Bethlehem&lt;/strong&gt;. Besuch der &lt;strong&gt;Geburtskirche &lt;/strong&gt;und der Grotte sowie der &lt;strong&gt;St.-Katharinen-Kirche&lt;/strong&gt; mit den darunter liegenden Grotten. Anschließend Begegnung mit Verwaltungsleiter Maurice in der Schule &lt;strong&gt;Talitha Kumi&lt;/strong&gt;. Der Name der Schule geht zurück auf ein Wort Jesu, das er zu einem gestorbenen Mädchen sprach: „Mädchen steh auf“. Rückfahrt. &lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 12 Sep 2009 09:47:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/25-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Yad Vashem</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/27-Yad-Vashem.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/27-Yad-Vashem.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=27</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=27</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Teilnehmer 2)</author>
    <content:encoded>
    Am 8. Tag unsere Pilgerreise besuchte unsere Gruppe die Holocaust Gedenkstätte YAD VASHEM, die wohl kaum ein Besucher auslässt und die das dunkelste Kapitel Deutscher Geschichte beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:129 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/YadvashemMenschentransportvordemAbgrund.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abweichend von der normalen Strecke besuchten wir zunächst das Children`s Memorial. Dies ist  ein Ort, wo mit Namensaufzählungen von ermordeten Kindern und mit unzählig reflektierten Kerzen der vernichteten Kinder (1 Million) gedacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/ChildrensMemorialYadVashem.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weitere Rundgang durch die Gedenkstätte führte zum MUSEUM. Es läuft eine Route im „Zickzack-Kurs“ mit Hindernissen:  Immer wieder versperren Videopräsentationen, Bücherstapel oder Pferdewagen den Weg und zwingen den Besucher, in die angrenzenden Räume abzuzweigen. In ihnen wird die Leidensgeschichte der Juden chronologisch, geografisch und thematisch dargestellt: von der Entstehung der Nazi-Diktatur bis hin zum Krieg, der systematischen Vernichtung des jüdischen Volkes, seinem Leben im Ghetto und in den Lagern, den Anfängen des Widerstands bis hin zur Befreiung. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:128 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/YadvashemAusblickinsFreie.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Eindrucksvoll wurde auch der Ghetto-Opfer in Warschau gedacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Geschichte des ANTISEMITISMUS SEITENS DER KIRCHEN wird in dem Museum beleuchtet. Dieser Antisemitismus der Kirchen ist kein Ruhmesblatt für sie. Glücklicherweise hat es nach dem Holocaust eine Neubesinnung der Kirchen in ihrem Verhältnis zum Judentum gegeben. Das II. Vatikanische Konzil hat in seiner Erklärung &quot;Nostra Aetate&quot; vom 28.10.1965 eine Neueinschätzung des Judentums erbracht. Darin wird die jüdische Kollektivschuld am Tod Jesu zurückgewiesen, der Bund Gottes mit Israel trotz der Ablehnung Jesu als bleibend postuliert und die auch von Christen geteilte Erwartung einer zukünftigen universalen Anerkennung der ersten der Zehn Gebote ausgesprochen. Diese Erklärung markiert eine grundlegende Verbesserung der Beziehung von Juden und Christen aus kirchlicher Sicht.&lt;br /&gt;
Auch die Ev. Kirchentage und die Katholikentage in Deutschland haben sich sehr um das Verhältnis der Christen zu den Juden verdient gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich besuchten wir in Yad Vashem das „ZELT DER ERINNERUNG“, bekannt durch Besuch von Politikern und sonstigen Prominenten. In der großen Halle dieses Gebäudes werden die Konzentrationslager genannt und brennt ein &quot;ewiges Feuer&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:141 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/ZeltderErinnerung.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Reiseleiterin führte uns in ein Labyrinth aus haushohen Steinen. Dort sind alle vernichteten jüdischen Gemeinden in der Welt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:135 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;218&quot; height=&quot;291&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/GedenkstaetteallerSynagogen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Gang durch die „STRASSE DER GERECHTEN“ durfte nicht fehlen. &quot;Gerechte der Völker&quot; sind solche Menschen, die einen oder mehrere Juden vor der Vernichtung bewahrt, oft unter großen Risiken für sich selbst versteckt und so gerettet haben. &lt;br /&gt;
Dort besuchten wir auch den Baum von Oskar und Emilie SCHINDLER, bekannt aus dem Film &quot;Schindlers Liste&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschütterung, Trauer und Hilflosigkeit sind nur unvollständige Ausdrücke unserer emotionalen Empfindungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend fuhren wir nach YAD HASMONA. Hier hatten wir ein Gespräch mit einem Messianischen Juden namens Gershon, der uns über die Gründe seiner Konvertierung im Jahr 1973 berichtete. Er hat in Jersualem über die Geschichte der Messianischen Juden promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:106 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/Mess.JudeDr.GershonGuideVerkine.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Er schätzt, dass es in Israel etwa 100 000 &quot;Messianische Juden&quot; gibt, die er, wegen des missverständlichen Ausdruckes, lieber Jeshua- Juden nennen würde. Denn jeder Jude sollte eigentlich den Messias erwarten und  also in diesem Sinne ein &quot;messianischer Jude&quot; sein. Aber diejenigen Juden, die in Jesus den schon gekommenen Messias erkennen, werden, so der Vorschlag, besser Jeshua- Juden genannt. Diese Jeshua-  Juden wollen nicht mehr und besser sein als andere Christen, aber bei all ihrem Glauben an Jesus als den Messias doch einiges Jüdische bewahren, etwa die Feier des Sabbat, die Beschneidung als Zeichen des Bundes mit Israel etc.&lt;br /&gt;
Sie wollen sich nicht in das Korsett vorhandener christlichen Konfessionen pressen lassen, sondern ihren eigenen Weg suchen und finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage Yad Hashmona liegt in einer geschmackvoll angelegten Gartenanlage mit Terrassen und einem schönen Blick auf die umliegenden Berge.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:104 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/KolloquiummitBlickinsWeite.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss besuchten wir die Kreuzfahrerkirche von ABU GOSH . Sie ist eine von drei möglichen Orten, an denen sich Emmaus befunden haben könnte. In der Kirche hielt Pastor Weber eine Kurzandacht. Wir hörten erneut die Geschichte der Emmausjünger und sangen ein Osterlied. Anschließend führten wir eine Besichtigung des Gebäudes und der Krypta durch. In der Krypta befindet sich eine Quelle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Sep 2009 16:51:23 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/27-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Reiseverlauf: 8. Tag</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/23-Reiseverlauf-8.-Tag.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/23-Reiseverlauf-8.-Tag.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=23</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=23</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Anja Steinkopf (Redaktion))</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot; face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jerusalem&lt;/strong&gt;. 9:00 Fahrt nach &lt;strong&gt;Yad Hashmona&lt;/strong&gt; in den Biblischen Garten. Zeit zum Rundgang und zur Andacht; anschließend Besuch der Holocaust Gedenkstädte &lt;strong&gt;Yad Vashem&lt;/strong&gt;. Am Nachmittag Ausflug zur &lt;strong&gt;Kreuzfahrerkirche &lt;/strong&gt;in &lt;strong&gt;Abu Gosh&lt;/strong&gt;. Die Kreuzfahrer hielten diesen Ort für &lt;strong&gt;Emmaus&lt;/strong&gt;, dem Ort, an dem sich Jesus nach der Auferstehung zweier Jünger gezeigt hat. Rückfahrt nach &lt;strong&gt;Jerusalem&lt;/strong&gt;.&amp;#160;&lt;/font&gt; &lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Sep 2009 09:37:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/23-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Grabeskirche, Felsendom, Jerusalemer Altstadt</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/28-Grabeskirche,-Felsendom,-Jerusalemer-Altstadt.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/28-Grabeskirche,-Felsendom,-Jerusalemer-Altstadt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=28</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=28</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Teilnehmer 2)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
JERUSALEM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den östlichen Bergen konnten wir den Sonnenaufgang vom Hotel aus sehen. Nach einem guten Frühstück fuhren wir mit unserem Bus in die Altstadt. Drei Türme ragten hier heraus. Die Stadtmauer baute Suleiman der Prächtige auf der zerstörten Mauer der Kreuzfahrer. Südlich, außerhalb der Mauer, liegt die Davidsstadt.  Unser Weg führte nun zum Tempelberg. Dort  sahen wir eine  Bar-Mizwa-Feier  an der Westmauer (Klagemauer). Ausgrabungen an dieser Stelle der Mauer legten u.a. den CARDO frei, eine Straße aus römisch-byzantinischer Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkine erklärte uns den Aufbau, die Geschichte des Herodianischen TEMPELS mit Vorhof, Heiligem, Allerheiligstem, der Brücke für die Priester und rituellen Reinigungsbädern (Mikwot) für die Pilger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stil der Kreuzfahrer ist die AL-AKSA-MOSCHEE erbaut. Seit 2000 dürfen Nicht-Muslime die Moschee nicht betreten. Offen ist sie für fromme Muslime: Zahlreiche Schuhe standen in den Regalen vor dem Eingang. Zwischen ihr und dem Felsendom ist eine Anlage zur rituellen Reinigung vor dem Gebet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der FELSENDOM ist achteckig, in Grün und Blau gehalten, die Kuppel wurde durch König Hussein von Jordanien mit Blattgold verkleidet. Der Felsendom liegt auf dem Berg Morija.  Hier soll Abraham dem Koran zufolge bereit gewesen sein, seinen Sohn Ismael (nicht Isaak!) zu opfern; von hier soll nach einer Legende  Mohammed in den  Himmel aufgefahren und mit neuer Vollmacht auf die Erde zurückgekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:47 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/Felsendom.jpg.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf  dem TEMPELPLATZ steht auch ein byzantinisches Taufbecken und ein großer steinerner Behälter, und man kann auf den originalen natürlichen Felsen sehen. Auf dem Ölberg im Osten sieht man viele jüdische Gräber. Wir verlassen den Tempelberg durch einen kleineren Eingang  in der Nähe des Stephanstors/Löwentors. Durch ihn dürfen nur Muslime den Tempelberg betreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen weiter zur Bethesda/St. Anna Kirche, durch die Altstadt, durch die Via Dolorosa zur ERLÖSERKIRCHE, gestiftet  von Kaiser Wilhelm II. In der Kirche  hält Dr. Weber einen Gottesdienst. Wir hören von einem besonderen KNECHT GOTTES (Jes 40-55) und singen Passions- und Osterlieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Predigt, die Pastor i.R. Dr. Albrecht Weber dort hielt, können Sie &lt;a href=&quot;http://www.predigten.de/predigt.php3?predigt=8858&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Im Refektorium erzählte uns Propst Dr. Gräbe, der aus der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg stammt, einiges zur Geschichte der ev. Gemeinden in Jerusalem, dem Netzwerk von Kirchen, Gemeinden  und Institutionen und zum Verhältnis zu anderen Konfessionen und Religionen. Die Gemeinde der Erlöserkirche hat etwa 200 feste Mitglieder, aber jährlich Kontakt mit über 40 000 Touristen. Damit hat sie eine außergewöhnliche missionarische Aufgabe und Chance zugleich. Da die Auslandsgemeinden finanziell immer weniger von der EKD unterstützt werden, müsssen die Verantwortlichen der Erlöserkirchengemeinde für ihre laufenden Ausgaben einen hohen Geldbetrag bei ihren Mitgliedern und Freunden einwerben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:112 --&gt;&lt;img width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/PropstDr.GraebeDr.Weberjpg.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom TURM aus hatten  wir einen ausgezeichneten Überblick über die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen ging es  zur GRABESKIRCHE.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:88 --&gt;&lt;img width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/GrabeskircheJerusalem.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spricht einiges für die uralte Tradition, dass auf dem Boden dieser Kirche sowohl das Kreuz Jesu wie auch seine Grab zu lokalisieren sind. In einer Seitenkammer der Grabeskirche kann man ein schlichtes Felsengrab begehen und mit Hilfe von Kerzen auch wirklich erkunden. Nur können nicht mehr mehr als zwei Besucher gleichzeitig hineingehen, wenn sie nicht Platzangst bekommen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem riesigen Ansturm von Besuchern aus aller Welt in dieser zentralen Kirche ist es sehr schwer, hier Ruhe und Andacht zu finden, es sei denn, man kommt als erster morgens unmittelbar nach Türöffnung vor dem Frühstück.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:111 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/PilgervorGrabeskirche.serendipityThumb.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Führerin Verkine geleitete uns allerdings in eine im Kellerbereich der Grabeskirche befindliche armenische Kapelle, wo man wirklich ungestört ist und beten kann. Bis hierin kommen nur wenige der Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter geht es vorbei an der „Chorba-Synagoge“ und dem goldenen Leuchter für den ersehnten und teils auch vorbereiten 3. Tempel&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:105 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/MenorafuerdenneuenTempel.serendipityThumb.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
zur KLAGEMAUER, der wir uns nach Geschlechtern getrennt nähern durften, die Männer bedeckt mit einer Kippa oder einem angemessenen Hut. &lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: right; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/BetendevorKlagemauer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dormitio-Kirche liegt auf dem ZIONS-BERG. Dies ist eine von Kaiser Wilhelm gestiftete Kath. Benediktiner-Kirche. Wir besuchten den Abendmahls-Saal (oberes Stockwerk) bzw. das David-Grab (jüdisch, unten), ein zweistöckiges Gebäude, das lange Jahre als Moschee genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Abendmahlssaal mögen sich die ersten Christen vielleicht auch zu Pfingsten versammelt haben. So hörten wir hier die Pfingstgeschichte und sangen ein schönes Pfingstlied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Davids-Grab ist Teil einer Synagoge, in der wir einen Rabbi treffen. Er liest gerade intensiv in Heiligen Schriften. Aus ihnen hat er eine überraschende neue Erkenntnis gewonnen: In Kürze wird der EINE GOTT alle Menschen, auch die Angehörigen anderer Religionen, unter sich vereinen. Diese Botschaft nehmen wir Männer, die Frauen befinden derweil in einem anderen Raum, freudig zur Kenntnis. Zwischen Rabbi und Pastor Weber kommt es zu einem freundlichen Gespräch. Beide stehen uns für ein Foto zur Verfügung, das die mögliche Versöhnung und Freundschaft zwischen Judentum und Christentum schön symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:99 --&gt;&lt;img width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/JuedischChristlicheFreundschaft.jpg.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Rückfahrt führte uns durch das Hinnom-Tal und vorbei an der Davids-Stadt.  Im Hotel erwartete uns ein gutes Abendessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Sep 2009 21:28:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/28-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Die Erlöserkirche (Jerusalem)</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/21-Die-Erloeserkirche-Jerusalem.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/21-Die-Erloeserkirche-Jerusalem.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=21</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=21</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Anja Steinkopf (Redaktion))</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;... aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Erlöserkirche (engl.: Church of the Redeemer) ist eine deutsche evangelische Kirche in Jerusalem.&lt;br /&gt;Sie steht im Herzen der Altstadt im Muristan. Von ihrem Turm hat man einen guten Rundblick über die Viertel der Jerusalemer Altstadt: Muslimisches (NO), Jüdisches (SO), Armenisches (SW) und Christliches (NW) Viertel. An ihrer Nordseite verläuft das letzte Stück der Via Dolorosa, die nur einen Steinwurf entfernt nordwestlich der Erlöserkirche an der Grabeskirche endet. Im Osten verläuft der Suq el-Lahhanin, im Süden schließt sich die Propstei mit ihrem alten Kreuzgang an. Westlich der Kirche liegt die für die Altstadt ungewöhnlich breite Muristanstraße (früher: Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Straße).&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Geschichte &lt;br /&gt;Die Erlöserkirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet (Baubeginn: 1893). Nach Gründung des gemeinsamen englisch-preußischen Bistums 1841 und dem Entstehen einer deutschsprachigen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Jerusalem wurde seit 1871 zunächst die so genannte Kreuzfahrerkapelle (wahrscheinlich das Refektorium der das Gelände bewohnenden Benediktiner ) im ersten Stock des Kreuzgangs wieder hergestellt und gottesdienstlich genutzt. Heute wird sie Johanniterkapelle genannt. Am Reformationstag (31. Oktober) 1898 wurde die Erlöserkirche durch den deutschen Kaiser Wilhelm II. während seiner Palästinareise eingeweiht und der Schlüssel an Friedrich Wilhelm Barkhausen übergeben. Damit der Kaiser hoch zu Ross in die Altstadt einreiten konnte, wurde die alte Stadtmauer neben dem Jaffator durchbrochen. Der Predigt zum Einweihungsgottesdienst lag das Bibelwort zu Grunde, das zugleich den Namen der Kirche erklärt: &amp;quot;Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, das solches zu seiner Zeit gepredigt würde.&amp;quot; (1. Timotheus 2, 5f) 1970-73 wurde die Kirche grundlegend renoviert. Dabei wurden die Bemalungen des Innenraumes bis auf den Christuskopf in der Apsis, eine wertvolle Mosaikarbeit, entfernt. Ebenfalls 1970 wurden öffentlich nicht zugängliche Ausgrabungen unter der Erlöserkirche begonnen. Ihr Ergebnis war unter anderem, dass sich unter den Fundamenten der alten Kirche nicht, wie vermutet, Reste der Stadtmauer aus der Zeit Jesu befinden. Man hat vielmehr einen Steinbruch sowie Überbleibsel einer Müllhalde gefunden, die außerhalb der Mauer gelegen haben müssen. Damit wird die Theorie gestützt, Golgatha könne sich etwa dort befunden haben, wo heute die Grabeskirche steht.&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Träger &lt;br /&gt;Eigentümerin der Erlöserkirche ist die Deutsche Evangelische Jerusalemstiftung mit Sitz in Hannover. Die Geschäftsführung liegt beim Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (Kirchliches Außenamt), ebenfalls Hannover. Die Erlöserkirche ist die Predigtstätte der &amp;quot;Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Deutscher Sprache zu Jerusalem&amp;quot; und der arabisch-sprachigen Jerusalemer Gemeinde der „Evangelisch-lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land“, die aus dem Jerusalemsverein und den deutschen Schul- und Diakoniewerken des 19.Jahrhunderts hervorging. Der Jerusalemsverein wurde 1852 in Berlin zur Unterstützung der Missionsarbeit gegründet und besteht noch heute, integriert in das Berliner Missionswerk.&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Pastoren und Pröpste &lt;br /&gt;Deutsche Auslandspfarrer gibt es in Jerusalem seit 1852. Bei seinem Besuch anlässlich der Einweihung der Erlöserkirche 1898 verlieh Kaiser Wilhelm II. dem Jerusalemer Auslandspfarrer den Titel &amp;quot;Propst&amp;quot;. Dieser ist der Repräsentant der EKD in Israel, in der Westbank und in Jordanien. Seine Aufgaben sind vergleichbar mit denen eines Weihbischofs in der anglikanischen Kirche oder eines Bischofs in orthodoxen Kirchen.&lt;br /&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Sep 2009 09:17:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/21-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Reiseverlauf: 7. Tag</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/20-Reiseverlauf-7.-Tag.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/20-Reiseverlauf-7.-Tag.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=20</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=20</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Anja Steinkopf (Redaktion))</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot; face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jerusalem&lt;/strong&gt;. Gang in die &lt;strong&gt;Altstadt &lt;/strong&gt;durch das &lt;strong&gt;Stephantor &lt;/strong&gt;zur &lt;strong&gt;Kreuzfahrerkirche St. Anna&lt;/strong&gt; und zum &lt;strong&gt;Teich Bethesda&lt;/strong&gt;. Gang entlang der traditionellen &lt;strong&gt;Via Dolorosa&lt;/strong&gt; bis zur &lt;strong&gt;Grabeskirche&lt;/strong&gt;. Besuch der &lt;strong&gt;Evangelischen Erlöserkirche&lt;/strong&gt;. &lt;strong&gt;Gottesdienst &lt;/strong&gt;der Reisegruppe in der Erlöserkirche; anschließend &lt;strong&gt;Gespräch &lt;/strong&gt;mit Propst Dr. Gräbe im Seminarraum des Kreuzganges; danach &lt;strong&gt;Turmaufstieg &lt;/strong&gt;und Kirchenbesichtigung; Besichtigung der Altstadt und Freizeit im arabischen Basar; weiter durch das &lt;strong&gt;Jüdische Viertel&lt;/strong&gt; mit &lt;strong&gt;Breiter Mauer&lt;/strong&gt; und dem römischen &lt;strong&gt;Cardo &lt;/strong&gt;hinüber zum &lt;strong&gt;Berg Zion&lt;/strong&gt; mit dem &lt;strong&gt;Abendmahlsaal&lt;/strong&gt;, dem &lt;strong&gt;Davidgrab &lt;/strong&gt;und der &lt;strong&gt;Dormitioabtei &lt;/strong&gt;der deutschen Benediktiner; weiter zur &lt;strong&gt;Klagemauer &lt;/strong&gt;am &lt;strong&gt;Tempelberg&lt;/strong&gt;, wo sich auf dem Plateau die El-Aksa-Moschee, der &lt;strong&gt;Felsendom &lt;/strong&gt;und das Goldene Tor befinden. Rückfahrt zum Hotel.&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Sep 2009 09:11:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/20-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Marathonlauf zum Berg Horeb</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/22-Marathonlauf-zum-Berg-Horeb.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/22-Marathonlauf-zum-Berg-Horeb.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=22</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=22</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Teilnehmer 2)</author>
    <content:encoded>
    Heute wollen wir vom TAG DER ABSOLUTEN HÖHEPUNKTE berichten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es fing mit den Vorbereitungen für den Aufstieg auf den Berg der Zehn Gebote an, die im wesentlichen darin bestanden, dass wir nach einem opulenten Mahl allesamt gegen 21.00 Uhr ins Bett geschickt wurden, insbesondere, weil der Weckdienst Order hatte, uns um 0.30 Uhr zu wecken, damit der Bus gegen 01.00 (in der Frühe) unsere Pilgergruppe zum Parkplatz des Katharinenklosters fahren konnte. Zuverlässig, wie wir Deutschen in Ägypten angesehen werden, ging es tatsächlich zur nachtschlafenden Zeit los (drei Teilnehmer unserer Gruppe hatten der zu erwartenden &amp;quot;Tortur&amp;quot; widerstanden und sich für einen Schon-Vormittag entschieden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht waren wir von der Menge der Touristen, die den Aufstieg auf den Horeb wagen wollten, um die aufgehende Sonne zu begrüßen. Gegen ein Uhr startete unsere Gruppe guten Mutes vor dem Katharinenkloster.  Eine erstaunliche Menge an Reit-Kamelen wartete mit ihren Führern auf zahlende Reiter, die den zu erwartenden Strapazen entgehen wollten. Der Ruf &amp;quot;Camel, Camel&amp;quot; schallte laut durch die Nacht und war bis zum Gipfel unser ständiger Begleiter.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:101 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;float: left; border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/KamelaufdemSinai.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns war das selbstverständlich tabu, denn wir wollten – am &amp;quot;brennenden Busch&amp;quot; vorbei – auf den Spuren Moses wandeln. Bei herrlichem Mondschein (fast noch Vollmond) begleitete uns eine fantastische Felsenlandschaft mit bizarren Skulpturen mehrere Stunden lang. Diese Felsen fanden sich leider auch auf unserer Aufstiegsstrecke und machten die Horeb-Besteigung zu einer alpinen Disziplin. Der Weg wand sich in weitschweifigen Serpentinen, wurde unvorhergesehen schmal und war mit hohen Hindernissen bestückt. Einige &amp;quot;Kletterer&amp;quot; strauchelten oder stürzten, ohne sich (glücklicherweise) schwerwiegend zu verletzen. Es blieb bei der Verstauchung eines Handgelenks mit einem Riss. Der Arm musste später (in einem palästinensischen Krankenhaus in Jerusalem) durch den Nachtdienst geschient werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Teilnehmer unserer Gruppe &amp;quot;stiegen nach rund halber Aufstiegsstrecke aus&amp;quot;, um sich vor weiteren Berg-Gefahren zu schützen; sie warteten auf uns in einer bewirteten Hütte, um mit den Rückkehrern gemeinsam abzusteigen. Nach zweistündigem Aufstieg – wir wähnten uns fast schon am Ziel -überraschte der Fremdenführer mit der Mitteilung, dass nunmehr eine Strecke von 750 Stufen vor uns liegen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun begann der erste Höhepunkt des Tages, nämlich die bergsteigerische Vorhölle: In einer fast senkrechten  Treppenwand ging es dem Gipfel entgegen, noch einmal weitere 1 ½ Stunden lang. Unterbrochen wurde dieser Anstieg von vielen Pausen der Erschöpften, die, infolge der dünnen Luft,  Kreislaufbeschwerden, Atemschwierigkeiten und Schwindelgefühle hatten und häufig die Hilfe der, den Abgrund sichernden, Beduinen in Anspruch nehmen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwischen leuchtete der Morgenstern am wunderschönen Sternenhimmel und der &amp;quot;Grosse Wagen&amp;quot; stand prächtig vor uns. Gegen 04.30 hatten wir es geschafft: Wir waren oben! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grenzenlose Erleichterung und entspannte Erschöpfung erfüllte die Gruppe. Nun waren wir beim zweiten Highlight dieses Tages. Aus 2300 Metern Höhe beobachteten wir, wie sich am östlichen Himmel der rosarote Streifen mit Morgennebel vermischte und ein unvergleichliches Licht erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:115 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/SonnenaufgangSinai1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter uns zeichneten sich im beginnenden Tageslicht die überwältigenden Konturen der Wüstengebirgslandschaft ab. Und dann kam sie, DIE SONNE!&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:116 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/SonnenaufgangSinai2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte es sehr eilig, denn, nachdem erst ein kleines Eckchen zu sehen war, zeigte sich innerhalb weniger Sekunden eine Sichel und dann schließlich die gesamte Scheibe.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:117 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: right; border: 5px; padding-left: 5px; padding-right: 0px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/SonnenaufgangSinai3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ein Besuch auf dem HOREB (Sinai), ohne an Moses, diesen Mann Gottes zu gedenken und ohne die 10 Gebote zu erwähnen, die von dieser Stelle aus ihren  Siegeszug um die Welt nahmen, ist eigentlich unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hielt unser Pfarrer, Herr Dr. Weber, eine Bibellesung aus dem 2. Buch Moses und formulierte ein Gebet, das der Situation und dem Ort angemessen war. Sichtlich ergriffen verfolgten unsere moslemischen Bergführer die kleine Andacht, die wir mit dem Kanon &amp;quot;Vom Aufgang der Sonne&amp;quot; (zweistimmig) beendeten. Unsere zahlreichen Zuhörer waren sichtlich beeindruckt.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:146 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/SonnenaufgangSinai.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser moslemischer Reiseführer Ashraf, der uns von Kairo aus nach einer sechsstündigen Busfahrt an der israelisch- ägyptischen Grenze in Taba (Nähe Eilat) am Toten Meer in Empfang genommen hatte, rollte auf dem Horeb seinen Pullover aus, beugte sich vor dem Abgrund eines hohen und steilen Felsens wiederholt nieder und betete Gott an. Dies hat wiederum uns berührt und beeindruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:118 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;168&quot; style=&quot;border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/SonnenaufgangSinai4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:119 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: right; border: 5px; padding-left: 5px; padding-right: 0px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/SonnenaufgangSinai5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Da wir ja noch ein weiteres Programm vor uns hatten, nahmen wir den dreistündigen Abstieg in Angriff  - nicht ohne einen Blick auf das ELIAS- FELD zu werfen. (Der Prophet Elias hatte in einer Zeit, in der viele Israeliten von dem Gott der Väter abwichen und sich stattdessen einer Naturreligion widmeten, in trüber Lage nach einer Stärkung durch einen Engel mit Brot und Wasser in der Kraft dieser Gottesspeise nach einem Gewaltmarsch von 40 Tagen und Nächten vom Norden Palästinas schließlich den Horeb errreicht. Hier fand er den Gott der Väter nicht in aufsehenerregenden Naturerscheinungen wie Sturm, Feuer oder Erdbeben, sondern in einem &quot;sanften Säuseln&quot;, in der zarten Berührung durch Gottes Geist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geübt durch das Aufstiegstraining, lief es nun bei uns wesentlich besser! Wie &quot;Sieger&quot; aussehen, die ein großes Hindersnis erfolgreich überwunden haben, kann man auf beigefügtem Foto sehen. Die Morgensonne beleuchtet ihre erleichterten Gesichter.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:120 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/SosehenSiegeraus.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns mit den wartenden Gruppenmitgliedern vereinten, trafen wir gegen 8.00 Uhr im Hotel ein, um glücklich und erschöpft ein reichhaltiges und verdientes Frühstück zu uns zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist es sicherlich nicht übertrieben, von einem einmaligen und hervorragendem Erlebnis zu sprechen. Auch die tiefe, emotionale Ergriffenheit hat  bei uns allen  einen unvergesslichen Moment erzeugt. (wrbwkö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückfahrt Richtung Israel gegen 14.00 Uhr Ortszeit und den üblichen langwierigen Passkontrolen führte uns der Weg von Eilat nach Avdat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir ließen uns von den geologischen Phänomenen des Ramon-Kraters beeindrucken.&lt;br /&gt;
Beim Mittagslunch in einem Kibbuz-Imbiss konnten wir uns die Produkte Milch, Käse, Eis und Wurst schmecken lassen und uns von der heutigen Wirtschaftlichkeit des Kibbuz überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere temperamentvolle Reiseleiterin Verkine erklärte uns bei der Akropolis mit den Wohnhäusern aus nabatäischer und Kirchen aus byzantinischer Zeit das Leben vor 4000 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wüstenkibbuz Sde Bokar konnten wir die bescheidene Hütte des ersten Ministerpräsidenten Israels, David Ben Gurion (1886-1973), und die einfache Wohnumgebung kennenlernen. Das erklärte Ziel von David Ben Gurion war es, auch nach seiner Tätigkeit als Ministerpräsident des Landes, die Negev- Wüste im Süden Palästinas fruchtbar zu machen und damit für Israel zu nutzen.&lt;br /&gt;
Wir besuchten auch die Grabstätte Ben Gurions und die seiner Frau Paula.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:87 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;float: left; border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/GrabBenGurions.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Steinböcke verfolgten unseren Rundgang. Auf dem Gelände sind heute Unversität, Institute und Fachschulen eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:123 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/NegevWuesteSteinbock.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Weiterfahrt  endete an diesem Tag in Jerusalem, das wir gegen 21.30 erreichten. Vier Nächte werden wir hier nun in einem Hotel im palästinenschichen Gebiet Jerusalems verbringen, von dem man die Mauer der Altstadt und den Tempelplatz mit dem Felsendom direkt sehen kann. Spannende Tage stehen uns bevor!&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Sep 2009 20:48:49 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/22-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Reiseverlauf: 6. Tag</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/18-Reiseverlauf-6.-Tag.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/18-Reiseverlauf-6.-Tag.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=18</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=18</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Anja Steinkopf (Redaktion))</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot; face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ägypten/Israel&lt;/strong&gt;. Vor Sonnenaufgang Aufstieg zum Gipfel des 2.285 m hohen Berges &lt;strong&gt;Horeb&lt;/strong&gt;, wo Moses die Zehn Gebote empfing; danach Besuch des &lt;strong&gt;Katharinenklosters&lt;/strong&gt;, soweit es für Touristen zugelassen ist und es die klösterlichen Bräuche erlauben; anschließend Besuch des &lt;strong&gt;Katharinendorfes&lt;/strong&gt;. Fahrt entlang dem &lt;strong&gt;Roten Meer&lt;/strong&gt;, vorbei an der Pharaoneninsel, nach &lt;strong&gt;Taba &lt;/strong&gt;(ca. 13:00-14:00 Uhr). Einreiseformalität nach &lt;strong&gt;Israel&lt;/strong&gt;. Fahrt durch &lt;strong&gt;Eilat &lt;/strong&gt;und über die Ovda-Straße und durch den &lt;strong&gt;Negev &lt;/strong&gt;nach &lt;strong&gt;Mitzpe Ramon&lt;/strong&gt;; faszinierendes Panorama vom Ramonkrater vom Aussichtspunkt, ein geologisches Phänomen. Weiterfahrt nach &lt;strong&gt;Avdat &lt;/strong&gt;zur &lt;strong&gt;Akropolis &lt;/strong&gt;mit Wohnhäusern aus nabatäischer und Kirchen aus byzantinischer Zeit. Wanderung nach &lt;strong&gt;En Avdat&lt;/strong&gt; mit Abstieg zur Quelle. Fahrt zum Wüstenkibbuz &lt;strong&gt;Sde Boker&lt;/strong&gt; mit &lt;strong&gt;Ben Gurions&lt;/strong&gt; Hütte, Wohnort des ersten Ministerpräsidenten Israels, und nach &lt;strong&gt;Jerusalem&lt;/strong&gt;. Hotelbezug für 4 Nächte in &lt;strong&gt;Jerusalem&lt;/strong&gt;.&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Sep 2009 09:09:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/18-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>5. Reisetag - Fahrt zum Sinai</title>
    <link>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/19-5.-Reisetag-Fahrt-zum-Sinai.html</link>
    
    <comments>http://predigten.de/blog/index.php?/archives/19-5.-Reisetag-Fahrt-zum-Sinai.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://predigten.de/blog/wfwcomment.php?cid=19</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://predigten.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=19</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Teilnehmer 2)</author>
    <content:encoded>
    Von EILAT geht es an die nahe gelegene aegyptisch-israelische Grenze in TABA. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:84 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;float: right; border: 5px; padding-left: 5px; padding-right: 0px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/FriedenzwischenIsraelundAegypten.jpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Reisedokumente scheinen so interessant zu sein, dass sie 4 bis 5 mal kontrolliert werden. Wir wechseln Bus, Fahrer und Guide. Letzterer erzaehlt uns, dass er jeder Gruppe einen Namen gibt. Wir duerfen auf &amp;quot;Habibi&amp;quot; hoeren, uebersetzt &amp;quot;Liebling&amp;quot; oder &amp;quot;Schaetzchen&amp;quot;. So werden wir in den naechsten Stunden angeredet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrt geht entlang des Roten Meeres in suedlicher Richtung mit Ziel Kloster St. Katharina, vorbei an einer Zitadelle aus dem 12. Jahrhundert, auf einer Insel gelegen, deren Erbauer derselbe ist wie der der Zitadelle in Kairo. Wir erfahren einiges ueber AEGYPTEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95 % des Landes sind Berge und Wueste, 5 % machen Niltal und -delta aus. Ohne sie gaebe es kein Aegypten: &amp;quot;Aegypten ist das Geschenk des Nils&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sinai-Halbinsel, der asiatische Teil Aegyptens, ist im Norden eben, am Mittelmeer mit Badestrand, im Sueden gebirgig. Davon koennen wir uns jetzt ueberzeugen. Eine eindrucksvolle und abwechslungsreiche Felsenlandschaft begleitet uns zu beiden Seiten der Straße, nachdem wir, vorbei an einer Oase, das Meer hinter uns gelassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:192 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;225&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/WuesteSinai4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar schwarze Ziegen und Dromedare beleben das Bild und vereinzelt gruene Bueschel. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:193 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;225&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/WuesteSinai3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer beschrifteter Stein heisst uns willkommen: &amp;quot;Welcome in Katherine City&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Der Ort gilt als heilig fuer Muslime, Juden und Christen. Der Berg werde auch im Koran erwaehnt, berichtet unser muslimischer Guide Ashraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier befindet sich das aelteste Kloster Aegyptens, vielleicht sogar der Welt (meint unser Guide). Im 4. Jahrhundert auf Veranlassung von Helena, der Mutter Kaiser Konstantins, erbaut an der Stelle, wo sich einst der &amp;quot;Brennende Dornbusch&amp;quot; befunden haben soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst war es ein Schutzort fuer Einsiedler, spaeter bis heute Kloster, das Griechen, Russen und Aegypter beherbergt. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:196 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;225&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/St.KatharinenKloster.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:103 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;float: left; border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/St.KatharinenKlostermauervorFelswandjpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Uns erfuellt ehrfuerchtiges Erstaunen ueber die gewaltige Pracht der griech.-orth. Kirche und die andaechtige Stille. Das Kloster besitzt grosse Schaetze in Form von vielen kostbaren Ikonen in der Kirche, der zweitwichtigsten Sammlung von Manuskripten nach der des Vatikans (sagen die Moenche) und weiteren Kunstwerken im Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:102 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;153&quot; height=&quot;204&quot; style=&quot;float: left; border: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://predigten.de/blog/uploads/KirchedesSt.Katharinenklosters.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nachbarschaft zueinander stehen der christliche Kirchturm mit mehreren Kreuzen und das Minarett der Moschee mit Halbmondsymbol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute nacht ist ein Aufstieg zum Berg Horeb geplant, wo Moses die Tafeln mit den 10 Geboten empfing!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 Sep 2009 17:50:05 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://predigten.de/blog/index.php?/archives/19-guid.html</guid>
    
</item>

</channel>
</rss>
